Altersnachfolge neu denken
Die Kommunal- und Energiewirtschaft steht vor einer tiefgreifenden personellen Zäsur. In den kommenden fünf Jahren wird ein erheblicher Teil der heutigen Führungsverantwortlichen altersbedingt aus ihren Funktionen ausscheiden. Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an Führung grundlegend. Transformation, Investitionsdruck, regulatorische Komplexität und Fachkräftemangel erfordern neue Kompetenzprofile und ein anderes Führungsverständnis.
Vor diesem Hintergrund greift die klassische Altersnachfolge als 1:1-Ersatz zunehmend zu kurz und verkennt die veränderten Anforderungen an Führung. Entscheidend ist nicht nur, wer eine Position übernimmt, sondern in welchem System diese Person wirken soll – und wie präzise die Auswahl erfolgt. Nachhaltige Nachfolge gelingt nur im Zusammenspiel von Passung und Qualität der Suche.
