Wenn Redundanz nur technisch gedacht wird
Rechenzentrumsinfrastrukturen werden technisch auf Redundanz ausgelegt: mehrfach abgesicherte Netzwerkanbindungen, definierte Notfallprozesse. Ziel ist es, technische Single-Points-of-Failure systematisch zu vermeiden. Doch während technische Redundanz im Rechenzentrum Standard ist, werden organisationale Ausfallrisiken systematisch unterschätzt, mit potenziell gleichwertigen Auswirkungen auf Betriebssicherheit und Wachstum.
Dabei entstehen personelle Single-Point-of-Failure-Strukturen insbesondere dort, wo kritisches Betriebswissen, Genehmigungsprozesse, Kundenbeziehungen oder Projektsteuerung faktisch von einzelnen Personen getragen werden. All das ohne belastbare strukturelle Absicherung.
Der Ausfall einer einzelnen Person kann dann vergleichbare Auswirkungen haben wie ein technischer Ausfall kritischer Infrastruktur. Wie solche kritischen Strukturen entstehen und was Unternehmen nun tun sollten, erklärt Joy Edwin Thanarjah in diesem Executive Briefing.
